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by Michael Fuß |
Eine
Hilfsaktion für Haiti Michael Hahn, ein Freund, der in der Dominikanischen Republik lebt, hat spontan mit Freunden vor Ort eine private Hilfsorganisation für die Ereignisse in Haiti unternommen. Hier gebe ich euch seine Berichte wieder. Michael ist kein Mensch von vielen Worten. Und doch, besonders aus seinen letztem Bericht kann ich spüren, wie betroffen, traurig und sprachlos diese Erfahrung die Menschen macht. Am 14.01.2010 03:32, schrieb Michael Hahn, (eine Freund aus der Dominikanischen Republik): Hallo Michael, die Situation ist schrecklich und ich fuehle mich sehr traurig. Der Zivilschutz (Defensa Civil) von Puerto plant einen Hilfstransport und die Rotary Clubs (ich bin Mitglied vom Rotary Club P.Plata) plant auch eine Hilfsaktion mit den Partnerclubs in Haiti. Ein anderer Freund ist mit der Katholischen Kirche Santo Domingo in Verbindung. Sobald ich genaueres ueber diese Hilfsaktionen weiss, werde ich dich informieren, dann kannst du dir ueberlegen ob du dich mit einem Betrag X beteiligen willst. Es sind ca. 3 Millionen Menschen direkt, oder indirekt betroffenen und egal wie umfangreich die Hilfe der Weltgemeinschaft sein wird, es kann gar nicht ausreichend sein, das Ausmass der Zerstoerung ist einfach zu gross und die Wirtschaft des Landes ist mit einen Schlag fast vollstaendig zerstoert. In
Port Au Prince sind ganze Strassenzuege eingestuerzt, angeblich sind
alle Hospitaeler mehr oder weniger zerstoert und fast alle Schulen (waehrend
der Schulzeit) eingestuerzt. Das ohnehin extrem arme Land wird ganz
weit zurueckgeworfen. Vom 17.1.10. Hier der neueste Stand bezueglich einer Sofortaktion. Guideon (deutscher Arzt) und ich fahren spaetestens am Dienstag an die haitianische Grenz nach Jimani und geben dort im Hospital mediz. Material und Arznei ab. Ein Teil bringen wir auch in die Provinzhauptstadt nach Barahona (1 1/2 Stunden von der Grenze) dort werden die schwierigeren Faelle der verletzten Haitianer versorgt. Am 24.1.10 erreichte mich der Bericht von Michael von Ihrer fahrt nach Haiti: Hallo, anbei ein kurzer Bericht: Dank Eurer Spenden, plus einer Spende von ca. 80.- Euro durch die Apotheke ueber die ich das mediz. Material und die Medikamente besorgt habe, konnte ich fuer ca. 1100.- Euro einkaufen. Nach 6 Stunden Fahrt haben wir am Dienstag Nachmittag das staatliche Hospital in Barahona erreicht wo viele der schwerverletzten Haitianer behandelt wurden. Wir haben dort ca. 1/3 des Materials abgegeben. Die medizinische Versorgung war mittlerweile etwas besser, zumal der ganz grosse Ansturm von Verletzten nachgelassen hat. Ich habe einen Rundgang durch die Kinderabteilung gemacht und nur ein Foto gemacht und das auch nur nachdem ich die Mutter des Kindes durch einen Haitianer der spanisch sprach gefragt habe, ob ich ein Foto machen darf. Zwei der Kinder hatten ueberhaupt keine Angehoerigen vor Ort. Deren Blick war so traurig und hoffnungslos, dass ich danach gar nichts mehr sehen wollte und schon gar keine weitern Fotos machen wollte. Am naechsten Tag haben wir nach weiteren 2 Stunden Fahrt die haitianische Grenze erreicht. Die beiden Grenzhospitaeler waren mittlerweile relativ gut mit mediz. Material bestueckt, sodass wir uns nach dem Gespraech mit einem Krankenhausarzt entschlossen haben das restliche Material direkt fuer den Transport nach Haiti zur Verfuegung zu stellen. Im Lagerhaus der Hilfsorganistaion WORLD VISION haben wir das restliche Material abgegeben. Wie bereits im Krankenhaus von Barahona wurde alles genau aufgenommen und gegengezeichnet. Haiti wird ueber viele Jahre Wiederaufbauhilfe benoetigen. Mit Hilfe des Rotary Club werden wir Kontakt aufnehmen zu einem Rotary Club in Haiti. Sobald ich ein neues Projekt fuer eine langfristige Hilfe ( z.B. Schule, Waisenhaus, Krankenhaus) gefunden habe, werde ich euch informieren. Dann koennt Ihr euch ueberlegen ob Ihr mitmachen wollt. Schoenen Gruss und herzlichen Dank - Michael Hahn
Mit dem Spenden ist
es ja immer so eine Sache. Meine Empfehlung im Moment ist. World Vision
Näheres
über World Vision findest du im Link. |